Rezension zu “Mehr als Worte sagen können” von Jill Santopolo

*Werbung, da Rezensionsexemplar/Verlinkung

Titel: Mehr als Worte sagen können
Autor/in: Jill Santopolo

Erschienen am: 08.07.2019
Seitenzahl: 396 Seiten
Preis Print: 9,99 €
Preis E-Books: 9,99 €
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Inhalt
Nina Gregory war schon immer eine gute Tochter und eine gute Freundin. Doch als ihr Vater plötzlich erkrankt und kurze Zeit später verstirbt, muss sie seinen Platz im Familienunternehmen übernehmen. Womit Nina jedoch nicht gerechnet hat, sind die tief vergrabenen Geheimnisse ihres Vaters, die nach und nach ans Licht kommen. Ninas Überzeugungen werden in ihren Grundfesten erschüttert, und zum ersten Mal muss sie sich fragen, wer ihr Vater eigentlich war. Aber vor allem muss sie sich fragen, wer sie sein möchte. Und wen sie lieben kann…
(Quelle: amazon.de)

Meine Meinung
Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des kostenlosen Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover finde ich persönlich sehr schön, auch wenn die beiden Gesichter nicht zu der Beschreibung der Protagonisten passen.

Der Schreibstill von Jill ist sehr locker und man kommt schnell in die Geschichte rein.

Nina ist eine sehr vielseitige und komplexe Protagonistin, durch ihre manipulative und strenge Erziehung wurde sie in die Rolle der “Erbin” hineingedrängt

Die beiden Männer in Ninas Leben könnten dagegen nicht unterschiedlicher sein. Rafael ist einfach bezaubern, er unterstützt Nina wo er nur kann und gibt ihr die Kraft die sie so dringend benötigt.

Tim wurde mir leider von Seite zu Seite immer unsympathischer, er hat Nina ständig kritisiert, ihre Entscheidungen in Frage gestellt und ihr seine Meinung ausfgedrängt. Zum Ende hin kam es mir auch so vor, als ob er nur wegen Ninas Geld und ihrem Namen bei ihr geblieben ist.

Die Story an sich hat sehr viel potenzial und fing auch sehr vielversprechend an, nur leider wurde die Geschichte immer anstrengender. Die Momente in denen Nina alles in Frage gestellt hat, sich immer mehr verändert und einige Geheimnisse aufgedeckt hat, haben mir persönlich sehr gut gefallen. Ich habe mich sehr auf die Veränderung gefreut, doch leider hat sich das zu sehr gezogen und auch die Dramen die dadurch ausgelöst worden sind haben sich unnötig in die Länge gezogen. Da hätte man locker 100 Seiten streichen können.

Ninas Stimmungsschwankungen haben mich sehr gestört. Teilweise ist sie unglaublich stark und setzt sich durch und dann wiederum lässt sie sich wieder eine andere Meinung einreden und ihr Rückgrat verpufft. Nina hat 200 Seiten lang rum gemeckert, dass sie nicht mehr glücklich ist unternimmt aber erst auf den letzten 100 Seiten etwas dagegen.

Der Verlauf der Geschichte und auch die kleinen und grossen überraschenden Wendungen haben mir sehr gut gefallen. Die Spannung wurde sehr gut gehalten und ich konnte nicht genug von den Geheimnissen bekommen.

Die letzten 80 Seiten von Ninas Geschichte haben mir sehr gut gefallen, besonders da sie sich endlich durchgesetzt hat und zu einer starken, selbstbewussten, erfolgreichen und erwachsenen Version ihrer selbst geworden ist. Und auch die Tatsache, dass sie aus den Fehlern ihres Vaters gelernt hat, hat mich sehr positiv überrascht.

Fazit 
Eine süße Geschichte mit viel potenzial.

Bewertung
⭐⭐⭐
(3 von 5 Sternen)


Cover: Die Coverrechte liegen beim Heyne Verlag.
Rezensionsbewertung: Pixabay/Gimp//Amanda Schmidt
Bild: Amanda Schmidt

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