Rezension zu “Göttlich verloren” von Josephine Angelini

Titel: Göttlich verloren
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Oetinger
Seitenanzahl: 504 Seiten

Inhalt
Nachts schlägt sich Helen durch den Hades, tagsüber versucht sie ihre Gefühle für Lucas zuverbergen. Als Helen kurz vor einem Zusammenbruch steht begegnet sie dem attraktivem Halbgott Orion aus dem Hause Athen und Anführer des Hauses Rom. Je mehr Zeit die zwei miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Die vier Häuser Scions dürfen unter keinen Umständen miteinander verbunden werden, bis Ares die drei Halbgötter Helen, Lucas und Orion in eine Falle lockt und sie zwingt ihr Blut miteinander zu vermischen. Die vier Häuser Scions werden vereint, und ein neuer trojanischer Krieg bricht aus.
Cover & Titel
Wie auch beim ersten Teil ziert “Helen” das Cover.
Das Cover passt gut zum Inhalt des Buchen.
Das Design des Covers wirkt sehr einladend auf den Leser.
Zitate
“Sie schaute zu Orion hinüber und wusste genau, dass ihr deutlich schlimmere Dinge hätten passieren können. Des Hades war ein gefährlicher Ort, aber wenigstens hatte sie Orion hier getroffen. Das beweist mal wieder, dass diese Sprüche über das Schicksal quatsch sind, dachte sie abschätzig. Selbst wenn einem jemand die Zukunft vorhersagt, weiß man doch erst, was Sache ist, wenn man sie erlebt.”
“Zu wissen, was man will, und das Selbstvertrauen zu haben, es laut auszusprechen, gehört zu den schwierigen Dingen im Leben, junge Prinzessin”
“Du musst mich vergessen, drängte er. Das ist unsere einzige Chance, dass einer von uns das hier überlebt.”
“Wie soll ich dich vergessen?”, fragte Helen, und sein alberner Vorschlag lies sie kurz auflachen. “Du bist ein viel zu großer Teil von mir. Ich müsste erst vergessen, wer ich bin, bevor ich vergessen könnte, wer du bist.”
Eigene Meinung
“Eine Liebe, die nicht sein darf”
Nach dem ersten Teil habe ich gleich mit dem zweiten Teil der Trilogie begonnen.
Meiner Meinung nach waren einige Teile zu langatmig verfasst worden. Die ständigen Streitereien zwischen Lucas und Helen haben mir ein bisschen den Spaß am lesen des Buches genommen. Irgendwie ist die Liebe der beiden ein bisschen untergegangen und war mit einfach zu wenig.
Die anderen Handlungen haben dies aber gut ausgeglichen.
Die Entwicklung von Helen hat mich positiv überrascht, meiner Meinung nach findet sie endlich zu sich selbst und akzeptiert sich so wie so ist.
Zum Ende hin wurde es durch den Hinterhalt von Ares sehr spannend, zugleich, aber auch sehr traurig, ein perfektes Ende für den zweiten Teil.
Man merkt, dass die Autorin Spaß am schreiben hatte, da die Charaktere mit viel Gefühl und vielen Details gezeichnet wurden.
Bewertung
Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne.
Die Gefühle die Helen und Lucas füreinander empfinden, sind mir einfach zu kurz gekommen.
Cover: Die Coverrechte liegen beim Oetinger Verlag.
Rezensionsbewertung: Pixabay/Gimp//Amanda Schmidt
Bild: Amanda Schmidt

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