Rezension zu “Göttlich verdammt” vom Josephine Angelini

Titel: Göttlich verdammt
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Oetinger
Seitenzahl: 494 Seiten

Inhalt
Die 16-jährige Helen lebt mit ihrem Vater auf eine kleinen Insel namens “Nantucket”. Selbst im Sommer ist dort nicht viel los – bis die Familie “Delos” auf die Insel zieht. Äußerst attraktiv, ziehen die Neuankömmlinge sofort alle in ihren Bann. Nur Helen verspürt anfangs puren, reinen Hass gegen die Familie.
Was dahinter steckt erfährt sie erst als sie sich Hals über Kopf in Lucas Delos verliebt.
Helen und Lucas teilen sie ein Schicksal: Sie sind Halbgötter und dazu verdammt, durch ihre Liebe einen erbitterten Kampf auszulösen.
Cover & Titel
Das Cover zeigt eine hübsche, blonde junge Frau.
Durch die junge Frau auf dem Cover kann ich mir gut vorstellen wie Helen aussieht.
Ich finde den Titel und das Cover sehr passend.
Zitate
“Als Lucas schließlich nach oben stürmte, um sich umzuziehen, hatte Helen plötzlich das Gefühl, dass er glücklich war. Das war sie auch. Natürlich war ihr klar, dass sie immer noch in Gefahr schwebten und eigentlich panische Angst haben musste, aber alles, was sie spürte, als sie Lucas zusah, war absolute Glückseligkeit. Sie hatte immer noch keine Ahnung, was zwischen ihnen lief, aber sie war glücklich.”
“Helen der Schützling der Göttin der Liebe, ging nach unten und kroch in ihr leeres Bett, während Lucas, der Sohn der Sonne, sich auf die Ellenbogen stützte und zusah, wie sein göttlicher Vater die Bretter des Witwenstegs erhellte.”
Eigene Meinung
Über Instagram bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe es mir nach lesen des Klappentextes direkt gekauft.
Dieses Buch hat mich endlich aus meiner Leseflaute befreit.
Ich habe es innerhalb 24 Stunden verschlungen und ich liebe es.
Am Anfang fand ich die Geschichte ein wenig verwirrend, konnte mich dann, aber doch noch gut in das Geschehen hinein versetzen.
Die Geschichte war sehr fesselnd und ich musste mich zwingen es aus der Hand zu legen und schlafen zu gehen.
Helen die Hauptprotagonistin habe ich als schüchternen Charakter empfunden, da sie wusste, dass sie irgendwie anders ist als die anderen hat sich sehr zurück gezogen und klein gemacht.
Sie hasst es, wenn andere Menschen sie anstarren.
Im Laufe der Geschichte wird sie selbstbewusster, lebensfroher, denn sie versteht nun was es mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten auf sie hat und wie sie diese Fähigkeiten kontrollieren kann.
Ihre Liebe zu Lucas macht sie stärker, denn er unterstützt sie und ermutigt sie die ganze Zeit.
Die Familie Delos ist neu auf der Insel und Lucas, seine Schwester Cassandra und seine Cousins Hector, Jason und Ariadne verleihen der Insel neuen Schwung.
Noel Delos, die Mutter von Lucas und Cassandra ist einfach ein Schatz.
Durch ihre liebe und fürsorgliche Art hat sie sich in mein Herz gestohlen.
Die Beziehung zwischen Helen und Lucas fand ich vom ersten Augenblick an sehr fesselnd, sie ergänzen sich einfach perfekt.
Natürlich läuft nicht alles glatt, denn Lucas Onkel Kreon möchte Helen entführen und zu seinem Vater bringen, des weiteren können Helen und Lucas nicht wirklich zusammen sein den wenn sie in den Augen der Götter die Ehe vollzogen habe, bricht eine Art zweiter Trojanischer Krieg aus.
Die Familie Delos nimmt Helen auf und erklären ihr die Geschichte der Halbgötter und lehren sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen.
Ihre Beziehung zu Lucas bekommt einen großen Knacks, als Helens Mutter Daphne unerwartet auftaucht und Helen verkündet, dass Helen und Lucas Cousins sind. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass die beiden gar nicht miteinander Verwandt sind, leider wissen beide nichts davon.
Ich finde es schrecklich das die beiden durch diese Lüge getrennt wurden. Ich hoffe aber immer noch auf ein Happy End für die beiden.
Leider kann ich keine Sympathie für Daphne aufspringen, da ich es nicht verstehen kann, wie sie ihrer eigenen Tochter das Herz brechen konnte.
Das Ende finde ich sehr traurig, da Lucas und Helen nicht wieder zueinander finden.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens Empfehlen, es ist eine wunderschöne Geschichte über die Familie, schicksalshafter Liebe und antiken Fehden.
Bewertung
Dieses Buch bekommt von mir 5/5 Sternen
Cover: Die Coverrechte liegen beim Oetinger Verlag.
Rezensionsbewertung: Pixabay/Gimp//Amanda Schmidt
Bild: Amanda Schmidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.