Rezension zu “Coldworth City” von Mona Kasten Rezensionsexemplar

Titel: Coldworth City
Autorin: Mona Kasten
Verlag: Knaur Verlag
Erschienen: 01. September 2017
Seitenzahl: 319 Seiten
Preis: Taschenbuch 12,99 €
Preis: E-Book 9,99 €

 

Zitate

„Er
lächelte unsicher. >>Ich meine nur… wenn du reden willst – über was
auch  immer -, bin ich da. Genau wie früher<<
>>Aber
es ist nicht mehr wie früher.<< Raven schluckte schwer und schüttelte
schließlich langsam den Kopf. >>Ich
bin nicht mehr wie früher.<<
„Sie hatte seit Monaten nicht mehr
geweint, und dann wurde sie ausgerechnet jetzt von Wade dabei gesehen. Bei jedem anderen wäre es ihr gleichgültig
gewesen – aber bei ihm nicht. Sie wollte nicht, dass er ihre Schwachstellen
kannte, wo er alles im Griff zu haben schien und immer vorausahnte, was sie tat
oder was in ihr vorging. Dadurch fühlte sie sich noch viel entblößter. Wobei es
auch gutgetan hatte, mit ihm zu sprechen.“
Inhalt
Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod
vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist
sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche
Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu
bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis der
verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren
Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn
schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht
nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen
kann.
(Quelle: Droemer Knaur Verlag)
Meine Meinung
Das Cover von Coldworth City passt
farblich perfekt zusammen und wirkt düster und geheimnisvoll und lädt zum kauf
des Buches ein.
Ich liebe den Buchrücken des Buches,
da er nicht knicken kann und somit keine Leserillen entstehen können. Ich hasse
Leserillen und vergieße bei jeder Leserille ein paar Tränen.
Der Schreibstil von Mona Kasten ist
immer sehr flüssig und leicht zu lesen, was ein schnelles vorankommen beim
lesen gut ermöglicht.
Das Buch habe ich am 11. September
2017 vom Droemer Knaur Verlag zugeschickt bekommen. Vielen lieben Dank nochmals
an den Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Zu Anfang hatte ich so meine
Probleme mit dem Buch – Mitte September habe ich mit dem Lesen begonnen und habe
das Buch dann nach ein paar Seiten wieder weggelegt, da die ersten 200 Seiten
sehr langatmig und langweilig geschrieben sind.
Nach den ersten sehr einschläfernden
200 Seiten wurde das Buch richtig gut. Der Leser erfährt mehr über die Organisation
die Raven und ihren Bruder gefangen gehalten haben und was ihnen zugestoßen
ist. Der Leser erfährt auch mehr über Ravens Gabe namens Psi, leider war die Erklärung
zu dem Psi sehr knapp und kurz gehalten, ich musste die Stellen mit der
Erklärung öfters lesen um verstehen was dieses Psi eigentlich ist.
Dazu hätte ich mir eine ausführlichere
Erklärung gewünscht.
Zum Ende hin wurde die Geschichte
sehr actionreich und teils auch romantisch. Wobei mir die Beziehung von Raven
und Wade ein bisschen zu kurz gekommen ist. Ich hätte mir mehr Gefühle
gewünscht.
Die Veränderung die Raven im laufe
der Geschichte durchlebt finde ich sehr herzerwärmend und inspirierend
zugleich. Am besten lässt es sich durch dieses Zitat von Wade erklären: „Als er
Raven kennengelernt hatte, hatte sie einem misshandelten Tier geglichen. Er
hatte die Angst und das Misstrauen in ihren Augen so gut nachvollziehen können,
weil er selbst jahrelang damit gekämpft hatte. Aber jetzt lag sie friedlich und
voller Vertrauen da.“
Die letzten hundert Seiten habe ich
verschlungen und mich richtig gut in Raven hineinversetzten können. Leider hatte
ich zum Ende des Buches nicht das Gefühl, das die Geschichte abgeschlossen ist.
Nach dem offenen Ende des Buches habe ich mir einige Fragen gesellt wie z.B.
·
Wie geht es mit den Genmanipulierten Mutanten weiter?
·
Werden die Mutanten Gesellschaftlich anerkannt?
·
Wie geht es mit Raven
und Wade weiter?
·
Bekommen Knox und
Markell ein Happy End?
Das Ende lässt viel Platz für die
eigene Fantasie, und der Leser muss sich diese Fragen wohl selbst beantworten.
Mir tut es im Herzen weh diesem Buch
nur 3,5 Sterne zu geben, aber mir hat es an Emotionen, Aktion und Spannung
gefehlt.
Meiner Meinung nach, war Coldworth
City das schlechteste Buch von Mona Kasten.
Fazit
Coldworth City ist die perfekte
Geschichte, um seinem Alltag mal zu entfliehen.
Bewertung
⭐⭐⭐☆
(3,5 von 5 Sternen)
Cover: Die Coverrechte liegen beim Droemer Knaur Verlag.
Rezensionsbewertung: Pixabay/Gimp//Amanda Schmidt
Bild: Amanda Schmidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.