Rezension zu “Burning Bridges” von Tami Fischer

*Werbung, da Rezensionsexemplar/Verlinkung

Titel: Burning Bridges
Autor/in: Tami Fischer
Erschienen am: 01.10.2019
Seitenzahl: 397 Seiten
Preis Print: 12,99 €
Preis E-Books: 4,99 €
Link zum Buch

 Reihenfolge:
1. Burning Bridges
2. Sinking Ships
(erscheint vor. im November 2019)
3. Hiding Hurricanes
(erscheint vor. im Frühjahr 2020)

Inhalt
Wenn wir aufeinandertreffen, sprühen keine Funken. Wenn wir aufeinandertreffen, gehen wir in Flammen auf.
Sein Name lautete Ches. Das war alles, was ich wusste. Keine Vergangenheit und keine Identität. Alles an ihm strahlte Gefahr aus, doch ich schaffte es einfach nicht, mich von ihm fernzuhalten. Ich war Metall und er der Magnet, welcher mich anzog. Doch nicht nur mich zog er an; auch Dunkelheit und Ärger und Geheimnisse begleiteten ihn wie Motten das Licht. Ich war vielleicht gebrochen, aber wenn er mich für schwach hielt, machte er einen Fehler. Ich würde jedes seiner Geheimnisse lüften. Und wenn ich brennen musste, um seine Dunkelheit zu vertreiben, würde ich jede Sekunde im Feuer genießen.
(Quelle: droemer-knaur.de)

Meine Meinung
Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung des kostenlosen Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Das Cover zu “Burning Bridges” finde ich sehr schön und äußerst gelungen. Es wirkt sehr Naturverbunden und geheimnisvoll.

Der Schreibstil von Tami ist sehr leicht und angenehm zu lesen. Ich bin sehr gut durch die Geschichte gekommen.

Den beiden Hauptprotas Ella und Ches gegenüber hatte ich eher gemischte Gefühle. Ella ist sehr naiv und sie ist mir anfangs echt auf die Nerven gegangen, Gott sei dank macht sie im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung durch und wird erwachsender. Ches mochte ich von Anfang an, seine geheimnisvolle und doch zutrauliche und nette Art haben mich gleich positiv überrascht.

Ehrlich gestanden, hatte ich mir von dieser Geschichte nicht sonderlich viel erwartet, ich dachte eher es wird eine voll Katastrophe. Desto überraschter war ich dann, als ich die Story gelesen habe und sie mir eigentlich ganz gut gefallen hat.

Klischeefrei ist “Burning Bridges” leider nicht, aber im Genre New Adult ist das kaum zu schaffen, jedoch sind keiner meiner verhassten Klischees hier eingesetzt worden, was mir ganz gut gefallen hat.

Der Spannungsbogen der zu Beginn der Geschichte vorhanden war ist leider bis zum Mittelteil des Buches immer weiter abgesunken. Die Beziehung zwischen Ces und Ella hat sich leider extrem gezogen und ich war sehr froh darüber, als die beiden endlich zur Sache gekommen sind. Der Mittelteil der Geschichte war leider auch etwas einschläfernd.

Wie im Klappentext deutlich wird hat Chester ein grosses Geheimnis, leider muss ich gestehen, dass Ces Geheimnis sehr vorhersehbar war. Ich wusste schon nach den ersten 100 Seiten was Chesters großes Geheimnis war.

Wie ihr es euch vielleicht schon denken könnt, ist meine Begeisterung für das Buch mit jeder langweiligen Szene etwas gesunken, aber nach dem ruhigen Mittelteil wurde es dann schnell spannend, geheimnisvoll und düster. Wir lernen endlich den Untergrund kennen und auch einige überraschende Wendungen sind vorhanden, und viele Geheimnisse werden aufgedeckt.

Das Ende und die unvorhersehbaren Wendungen haben mir sehr gut gefallen, besonders da die weibliche Protagonistin endlich all ihren Mut zusammen nimmt und etwas unglaublich mutiges macht. Die Spannungskurve hat sich durch das komplette letzte Drittel der Story gehalten und ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr raus gekommen.

Mit “Burning Bridges” ist Tami Fischer ein solider Einstieg in die Welt der neuen und jungen Autoren gelungen.

Fazit 
“Burning Bridges” konnte mich trotz einiger Schwächen überzeugen und ich freue mich schon sehr auf “Sinking Ships”.

Bewertung
⭐⭐⭐
(3 von 5 Sternen)

Cover: Die Coverrechte liegen beim Droemer Knaur Verlag.
Rezensionsbewertung: Pixabay/Gimp//Amanda Schmidt
Bild: Amanda Schmidt

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